Cloud-Arbeitsplätze für Ihr Team

Cloud-Arbeitsplatz: Wir beraten, richten ein und betreuen Cloud-Arbeitsplätze mit Windows 365, Azure Virtual Desktop und Microsoft 365 für Unternehmen, Praxen und Kanzleien in Koblenz und Umgebung. Ihr Windows-Desktop mit allen Programmen und Daten läuft dabei in der Microsoft-Cloud – und Ihr Team arbeitet im Büro, zu Hause oder unterwegs wie am eigenen PC.

Unsere Leistungen für Ihre Cloud-Arbeitsplätze

Jede Leistung können Sie einzeln beauftragen – die laufende Betreuung Ihrer Cloud-Arbeitsplätze auch zum festen Monatspreis.

  • Windows 365: Ihr PC in der Cloud

    Jeder Mitarbeiter bekommt einen eigenen Windows-11-PC in der Microsoft-Cloud – zum festen Monatspreis je Nutzer, erreichbar vom Büro-PC, Notebook, Tablet oder Browser.

  • Azure Virtual Desktop

    Gemeinsame Windows-11-Desktops für mehrere Mitarbeiter, bereitgestellt in Frankfurt und abgerechnet nach Nutzung – der Nachfolger Ihres Terminalservers.

  • Microsoft 365 als Basis

    E-Mail, Teams, OneDrive und SharePoint sind die Grundlage jedes Cloud-Arbeitsplatzes. Für viele kleine Büros reicht Microsoft 365 schon allein.

  • Umzug und Einrichtung

    Daten, Programme, Drucker und Scanner ziehen um – geplant außerhalb Ihrer Arbeitszeit, damit Ihr Betrieb möglichst ungestört weiterläuft.

  • Betrieb und Helpdesk

    Updates, Mehr-Faktor-Anmeldung, neue Mitarbeiter und schnelle Hilfe per Telefon und Fernwartung – mit festem Ansprechpartner statt Hotline.

Noch Windows 10 oder ein alter Terminalserver?

Für Windows-10-PCs im Unternehmen kostet das zweite Jahr der Sicherheitsupdates ab dem 14. Oktober 2026 doppelt so viel wie das erste, und auf Windows Server 2016 und 2019 werden die Microsoft-365-Apps nicht mehr unterstützt. Rufen Sie an – wir sagen Ihnen, ob ein Cloud-Arbeitsplatz der schnellere Weg ist.

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Cloud-Arbeitsplatz anfragen0261 960 963 97Erst selbst prüfen: Wegweiser in 2 Minuten

Vor jedem Auftrag erhalten Sie ein Angebot mit Preisen für Einrichtung, Umzug und laufende Betreuung.

Warum Betriebe ihre Arbeitsplätze in die Cloud holen

  • 25 %der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 zumindest gelegentlich im Homeoffice – 2019 waren es 13 %.Quelle: Destatis, April 2026
  • 75 %der Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen oder planen, wollen damit ihre IT-Sicherheit erhöhen.Quelle: Bitkom Cloud Report 2026
  • 49 %der Cloud-Nutzer und -Planer sehen darin einen Ausweg aus der Knappheit bei Hardware.Quelle: Bitkom Cloud Report 2026

Die Bitkom-Studie zeigt auch die Kehrseite (befragt wurden Unternehmen ab 20 Beschäftigten): Bei 64 % der Cloud-Nutzer sind die Kosten 2025 gestiegen, und 59 % nennen die Abhängigkeit vom Anbieter als größtes Hindernis für einen Wechsel. Deshalb rechnen wir die Varianten für Ihren Betrieb vorher durch und legen Ihre Dateien so ab, dass Sie später wechseln können.

Welcher Cloud-Arbeitsplatz passt zu Ihnen?

Acht Fragen, zwei Minuten – danach sehen Sie, ob Microsoft 365 genügt oder ob Windows 365 oder Azure Virtual Desktop besser zu Ihrem Betrieb passt. Mit jeder Antwort sammeln Sie Hinweise, die Sie ins Erstgespräch mitnehmen können.

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser – es wird nichts gesendet oder gespeichert.

8 Fragen

  1. Arbeitet Ihr Team fast nur mit Office-Programmen, E-Mail, Teams und gemeinsamen Dateien?
  2. Brauchen Sie Windows-Programme, die fest installiert sein müssen – etwa eine Fachsoftware, Warenwirtschaft oder Buchhaltung?
  3. Arbeitet Ihr Team heute auf einem Terminalserver – alle melden sich an einem gemeinsamen Server an?
  4. Soll jeder Mitarbeiter einen eigenen Windows-PC in der Cloud bekommen – statt sich mit Kollegen leistungsstarke Rechner zu teilen?
  5. Arbeiten Mitarbeiter im Homeoffice, unterwegs oder an wechselnden Geräten?
  6. Müssen Ihre Cloud-Arbeitsplätze nachweislich in einem Rechenzentrum in Deutschland laufen?
  7. Haben Sie Windows-10-PCs, die kein Windows 11 bekommen können?
  8. Verarbeiten Sie Patienten- oder Mandantendaten?

Die Empfehlung ist eine erste Orientierung – sie ersetzt keine Beratung. Angaben zu Lizenzen, Standorten und Fristen laut Microsoft, Stand Oktober 2026.

Mögliche Empfehlungen

  • Microsoft 365 reicht Ihnen wahrscheinlich Wer vor allem mit Office, E-Mail, Teams und gemeinsamen Dateien arbeitet, braucht meist keinen ganzen Desktop in der Cloud. Mit Microsoft 365 laufen die Programme auf Ihren PCs und Notebooks, die Dateien liegen in OneDrive und SharePoint – erreichbar im Büro und zu Hause. Wir richten es ein und sichern die Anmeldung ab.
  • Windows 365 Enterprise passt zu Ihnen Jeder Mitarbeiter bekommt einen eigenen Windows-11-PC in der Microsoft-Cloud. Mit Windows 365 Enterprise legen wir die Region Germany West Central in Frankfurt fest. Voraussetzung sind Lizenzen für Windows E3, Intune und Entra ID P1 – welche Kombination sich für Sie rechnet, planen wir mit Ihnen.
  • Windows 365 passt zu Ihnen Jeder Mitarbeiter bekommt einen eigenen Windows-11-PC in der Microsoft-Cloud – zum festen Monatspreis je Nutzer, erreichbar vom Büro-PC, Notebook, Tablet oder Browser. Für kleine Teams ist Windows 365 Business meist der einfachste Weg; das Land des Rechenzentrums wählt dabei Microsoft. Brauchen Sie einen festen Standort in Deutschland, nehmen wir Windows 365 Enterprise.
  • Azure Virtual Desktop passt zu Ihnen Ihre Mitarbeiter teilen sich leistungsstarke Windows-11-Desktops in der Microsoft-Cloud – wie auf einem Terminalserver, nur ohne eigenen Server im Büro. Die Rechner stellen wir in der Region Germany West Central in Frankfurt bereit, abgerechnet wird nach Nutzung. Den Betrieb mit Updates, Profilen und Skalierung übernehmen wir.
  • Mehrere Wege passen – wir klären es gemeinsam Ihre Antworten sprechen für eine Kombination, etwa Microsoft 365 für das ganze Team und Cloud-Arbeitsplätze für die Fachsoftware – oder es fehlen noch Angaben. Im Erstgespräch vergleichen wir die Varianten für Ihren Betrieb und nennen Ihnen die Kosten.

Microsoft 365, Windows 365 oder Azure Virtual Desktop?

Alle drei stammen von Microsoft und ergänzen sich: Microsoft 365 ist die Basis mit E-Mail, Teams und Dateien. Windows 365 und Azure Virtual Desktop bringen den ganzen Windows-Desktop in die Cloud. Sie unterscheiden sich darin, ob sich Mitarbeiter einen Rechner teilen, wie abgerechnet wird und wo die Daten liegen.

LösungWas Sie bekommenGeeignet fürStandort der Daten
Microsoft 365Office, E-Mail, Teams und Dateiablage aus der Cloud. Die Programme laufen auf Ihren PCs und im Browser, fester Preis je Nutzer und Monat.Teams, die vor allem mit Office, E-Mail und gemeinsamen Dateien arbeitenE-Mails, Dateien und Teams-Chats in Deutschland, wenn Ihr Microsoft-365-Konto dort angelegt ist
Windows 365 BusinessEin eigener Windows-11-PC je Mitarbeiter in der Microsoft-Cloud, fester Preis je Nutzer und Monat. Ohne weitere Lizenzen startbar, für bis zu 300 Nutzer.kleine Teams, die ihren vollständigen PC einfach und planbar überall nutzen wollenMicrosoft wählt das Land – der Cloud-PC kann auch außerhalb Deutschlands stehen
Windows 365 EnterpriseWie Business, dazu zentrale Verwaltung mit Intune. Voraussetzung sind Lizenzen für Windows E3, Intune und Entra ID P1.Betriebe, die eigene PCs in der Cloud und einen festen Standort brauchenRegion Germany West Central in Frankfurt, fest eingestellt
Azure Virtual DesktopWindows-11-Desktops, die sich mehrere Nutzer gleichzeitig teilen, abgerechnet nach Nutzung in Azure. Das Zugriffsrecht kommt etwa mit Microsoft 365 Business Premium.mehrere Mitarbeiter mit denselben Programmen, Fachsoftware mit zentraler Datenbank, Ersatz für den TerminalserverRechner und Profile in Frankfurt (Germany West Central), Verwaltungsdaten des Dienstes in der EU
Stand: Oktober 2026. Quellen: Microsoft – Windows 365 Business und Enterprise, Standort bei Windows 365 Business, Datenstandorte von Azure Virtual Desktop.

Wo Ihre Daten liegen – und was wir dafür tun

  • Standort festlegen, wo Microsoft es zulässt: Bei Windows 365 Enterprise und Azure Virtual Desktop wählen wir die Region Germany West Central in Frankfurt. Windows 365 Business lässt keine Wahl – Microsoft kann den Cloud-PC auch in einem anderen Land anlegen. Das sagen wir Ihnen, bevor Sie sich entscheiden.
  • Dateien getrennt vom Cloud-PC: Ihre Dateien liegen in OneDrive, SharePoint oder auf einem Cloud-Server, nicht nur auf dem Cloud-PC. Denn wird ein Windows-365-Abonnement gekündigt, löscht Microsoft alle zugehörigen Daten (Microsoft).
  • Eigene Datensicherung: Auch in der Cloud bleiben Sie für Ihre Daten selbst verantwortlich, so Microsofts Modell der geteilten Verantwortung. Deshalb gehört eine Cloud-Datensicherung für Dateien und Postfächer dazu.
  • Geschützter Zugang: Mehr-Faktor-Anmeldung für jeden Zugang und – mit Entra ID P1, etwa in Microsoft 365 Business Premium – Regeln, von welchen Geräten aus die Anmeldung erlaubt ist.
  • Vertrag und Zugriff: Wie gesetzlich vorgeschrieben schließen wir mit Ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO. Auf Ihre Systeme greifen wir nur nach Ihrer Freigabe zu.

Terminalserver in der Cloud: der Nachfolger für Ihren alten Server

Viele Büros, Praxen und Kanzleien arbeiten seit Jahren mit einem Terminalserver: Alle melden sich an einem Server an, auf dem Office und die Fachsoftware laufen. Für Office wird es dort eng. Die Microsoft-365-Apps werden auf Windows Server 2016 und 2019 seit dem 14.10.2025 nicht mehr unterstützt, auf Server 2022 gibt es ab dem 14.10.2026 nur noch Sicherheitsupdates – und Microsoft empfiehlt selbst den Wechsel zu Windows 365 oder Azure Virtual Desktop (Microsoft).

So lösen wir Ihren Terminalserver ab

  • Azure Virtual Desktop mit Windows 11 für mehrere Nutzer gleichzeitig – die Rechner laufen in Frankfurt, im Büro steht kein Server mehr. Braucht jeder seinen eigenen PC, ist Windows 365 die Alternative.
  • Office mit Microsoft 365 Business Premium: Unter den Business-Tarifen erlaubt nur dieser Tarif Office auf gemeinsam genutzten Rechnern (Microsoft).
  • Fachsoftware nach Freigabe des Herstellers, die Datenbank bei Bedarf auf einem Cloud-Server in derselben Region – damit die Wege kurz bleiben.
  • Kein offener Fernzugang: Die Rechner von Azure Virtual Desktop bauen die Verbindung selbst nach außen auf (Microsoft) – einen ins Internet geöffneten Remotedesktop-Port, über den Angreifer Anmeldungen durchprobieren könnten, braucht es nicht.
  • Drucker und Scanner im Büro binden wir an. Welche Geräte Sie haben, erfassen wir bei der Bestandsaufnahme.
  • Betrieb durch uns: Updates, Vorlagen und Benutzerprofile – der Teil, den Microsoft selbst als anspruchsvoll beschreibt.

Passend dazu: eine zentral verwaltete Firewall auf jedem Windows-Rechner im Homeoffice und IT-Sicherheit für Unternehmen mit Virenschutz und Updates für Ihre Zugangsgeräte.

So kommen Sie zu Ihrem Cloud-Arbeitsplatz

  1. Erstgespräch

    Wie arbeiten Sie, welche Programme nutzen Sie, was soll besser werden? Am Telefon, per Video oder bei Ihnen.

    erster Schritt
  2. Bestandsaufnahme und Angebot

    Programme, Fachsoftware, Geräte, Drucker und Internetleitung. Sie erhalten ein Angebot mit Lizenzen, Einrichtung und laufender Betreuung.

    Preis vorher bekannt
  3. Pilot und Umzug

    Ein oder zwei Mitarbeiter testen den Cloud-Arbeitsplatz im Alltag. Danach ziehen Daten und Programme um – geplant außerhalb Ihrer Arbeitszeit.

    im Alltag getestet
  4. Betrieb

    Updates, Überwachung, neue Mitarbeiter und Helpdesk – mit festem Ansprechpartner, der Ihre Einrichtung kennt.

    laufend betreut
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Für wen sich Cloud-Arbeitsplätze besonders lohnen

  • Homeoffice und Außendienst

    Derselbe Desktop im Büro, zu Hause und beim Kunden – ohne Dateien hin und her zu kopieren. Programme und Daten laufen im Rechenzentrum, auf das Notebook kommt im Wesentlichen nur das Bild.

  • Alter Terminalserver

    Bekommen Office oder der Server selbst keinen Support mehr, löst Azure Virtual Desktop ihn ab – ohne neue Hardware im Büro und ohne offenen Fernzugang.

  • Windows-10-PCs ohne Windows 11

    Der Arbeitsplatz selbst läuft mit Windows 11 in der Cloud. Ob Ihre älteren Geräte als Zugang sicher weiterlaufen können, prüfen wir Gerät für Gerät.

  • Arzt- und Zahnarztpraxen

    Verwaltung und Abrechnung auch von zu Hause. Was mit Ihrer Praxissoftware geht, klären wir vorher mit dem Hersteller.

  • Kanzleien und Steuerbüros

    Mandantenakten liegen zentral im Rechenzentrum statt auf Notebooks – erreichbar im Büro, im Homeoffice und beim Mandanten.

  • Neue Mitarbeiter und Aushilfen

    Ein neuer Cloud-PC steht bei Windows 365 Business laut Microsoft nach bis zu 30 Minuten bereit. Für Schicht- und Saisonkräfte gibt es Windows 365 Flex: eine Lizenz für bis zu drei Cloud-PCs, die nacheinander genutzt werden. Voraussetzung sind, wie bei Enterprise, Lizenzen für Windows E3, Intune und Entra ID P1.

Praxen und Kanzleien: was das Gesetz verlangt

Arzt- und Zahnarztpraxen: § 393 SGB V erlaubt die Verarbeitung von Gesundheitsdaten in der Cloud nur unter Bedingungen – unter anderem in Deutschland, der EU, einem gleichgestellten Staat oder einem Drittstaat mit Angemessenheitsbeschluss, jeweils mit Niederlassung des Anbieters in Deutschland, und mit einem aktuellen C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI (in der Regel Typ 2) oder einem gleichwertigen Nachweis.

Microsoft Azure und Microsoft 365 haben C5-Prüfberichte. Ob der konkrete Dienst für Ihre Cloud-Arbeitsplätze darin enthalten ist, prüfen wir vor dem Angebot anhand der Berichte und stellen Ihnen die Unterlagen bereit. Die rechtliche Bewertung treffen Sie bzw. Ihr Datenschutzbeauftragter.

Kanzleien und Steuerbüros: § 43e BRAO und § 62a StBerG verlangen, Dienstleister sorgfältig auszuwählen und in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Diese Vereinbarung schließen wir mit Ihnen, bevor wir auf Ihre Systeme zugreifen.

Cloud-Arbeitsplatz Koblenz und Umgebung: Ihr Ansprechpartner vor Ort

Ihre Arbeitsplätze laufen im Rechenzentrum – Internetleitung, Drucker, Scanner und Zugangsgeräte stehen aber bei Ihnen. Deshalb betreuen wir Betriebe in Koblenz, Neuwied, Andernach und Umgebung per Fernwartung und kommen vorbei, wenn vor Ort etwas zu tun ist. Ihr fester Ansprechpartner ist Artur Hipke, Inhaber von Dare Solutions – statt einer Hotline mit wechselnden Gesprächspartnern. Welche Cloud-Dienste sonst zu Ihrem Betrieb passen, zeigt die Übersicht unserer Cloud-Lösungen.

Häufige Fragen zum Cloud-Arbeitsplatz

Was ist ein Cloud-Arbeitsplatz?

Ein Windows-Desktop, der nicht auf Ihrem PC läuft, sondern im Rechenzentrum – bei uns in der Microsoft-Cloud mit Windows 365 oder Azure Virtual Desktop. Sie verbinden sich über das Internet, etwa mit der Windows App oder im Browser, und arbeiten wie gewohnt mit Ihren Programmen und Dateien – vom Büro-PC, Notebook oder Tablet. Übertragen werden im Wesentlichen Bild, Ton und Eingaben. Fachleute sprechen auch von „Desktop as a Service“ oder einem virtuellen Arbeitsplatz.

Was kostet ein Cloud-Arbeitsplatz?

Das hängt von der Lösung ab: Windows 365 berechnet Microsoft zum festen Monatspreis je Nutzer, Azure Virtual Desktop nach Rechenzeit und Speicher. Dazu kommen die Microsoft-365-Lizenzen, einmalig Einrichtung und Umzug und – wenn Sie möchten – unsere laufende Betreuung zum festen Monatspreis. Im Erstgespräch rechnen wir die Varianten für Ihren Betrieb durch und nennen Ihnen die Beträge, bevor Sie etwas beauftragen.

Liegen unsere Daten in Deutschland?

Das hängt von der Lösung ab. Bei Windows 365 Enterprise und Azure Virtual Desktop legen wir die Region Germany West Central in Frankfurt fest. Windows 365 Business lässt keine Wahl: Microsoft kann den Cloud-PC auch in einem anderen Land anlegen. Bei Microsoft 365 speichert Microsoft E-Mails, Dateien und Teams-Chats in Deutschland, wenn Ihr Konto dort angelegt ist – das prüfen wir für Sie. Verwaltungsdaten der Dienste verarbeitet Microsoft für Kunden aus Deutschland in Europa; die EU-Datengrenze von Microsoft kennt dabei dokumentierte Ausnahmen.

Was passiert, wenn das Internet ausfällt?

Dann erreichen Sie den Cloud-Arbeitsplatz nicht – ohne Internetverbindung geht es nicht, das sagen wir offen. Deshalb planen wir mit Ihnen eine Rückfallebene, etwa eine zweite Leitung über Mobilfunk, und legen fest, wie Ihr Betrieb im Notfall weiterarbeitet. Umgekehrt gilt: Fällt ein PC aus, arbeiten Sie an jedem anderen Gerät einfach weiter.

Welche Internetleitung brauchen wir – ruckelt das nicht?

Übertragen wird im Wesentlichen das Bild. Für Word rechnet Microsoft im Standardmodus mit 100 bis 150 kbit/s je Person, für Excel mit 150 bis 200 kbit/s; Videos und aufwendige Webseiten brauchen mehrere Mbit/s (Microsoft). Verzögerungen bis 150 Millisekunden stören die Büroarbeit laut Microsoft nicht. Wir prüfen Ihre Leitung vorher und sagen Ihnen, ob sie für Ihr Team reicht.

Läuft unsere Fachsoftware im Cloud-Arbeitsplatz?

In vielen Fällen ja – entscheidend ist, ob der Hersteller sie für Windows 365, Azure Virtual Desktop oder Terminalserver freigibt. Das klären wir vor dem Umzug mit dem Hersteller und testen die Software an einem Pilot-Arbeitsplatz im Alltag. Programme mit Kopierschutzstecker (Dongle) prüfen wir dabei besonders.

Können wir unsere alten Windows-10-PCs weiter nutzen?

Als Zugangsgerät oft ja – der Cloud-Arbeitsplatz selbst läuft mit Windows 11. Das Gerät vor Ihnen muss aber trotzdem sicher sein: Windows 10 bekommt im Unternehmen nur noch kostenpflichtige Sicherheitsupdates (ESU). Das erste Jahr kostet 61 US-Dollar je Gerät, jedes weitere doppelt so viel, das letzte endet am 10.10.2028 (Microsoft). Verbinden sich die Geräte mit Windows 365 Enterprise, gibt es die ESU unter bestimmten Bedingungen ohne Aufpreis; für Windows 365 Business nennt Microsoft diese Möglichkeit nicht. Welche Geräte weiterlaufen, umgerüstet oder ersetzt werden, prüfen wir Gerät für Gerät.

Brauchen wir Microsoft 365 Business Premium?

Nicht immer. Windows 365 Business lässt sich ohne weitere Microsoft-Lizenzen starten; Office, E-Mail und Teams lizenzieren Sie über Microsoft 365. Für Azure Virtual Desktop brauchen Ihre Mitarbeiter ein Zugriffsrecht, etwa über Microsoft 365 Business Premium, E3 oder E5. Und wer Office auf einem gemeinsam genutzten Rechner einsetzt, braucht unter den Business-Tarifen Business Premium – Business Standard reicht dafür nicht. Welche Tarife sich für Sie rechnen, klären wir im Erstgespräch; mehr dazu auf unserer Seite E-Mail und Teams mit Microsoft 365.

Was passiert, wenn wir kündigen oder wechseln wollen?

Den Ausstieg planen wir von Anfang an mit: Ihre Dateien liegen in OneDrive, SharePoint oder auf einem Cloud-Server, nicht nur auf dem Cloud-PC – den löscht Microsoft bei Kündigung samt Daten. Die Einrichtung dokumentieren wir, damit Sie später wechseln können, auch zu einem anderen Dienstleister. Laufzeiten der Lizenzen und unserer Betreuung nennen wir Ihnen im Angebot.

Brauchen wir dann noch einen Server im Büro?

Für die Arbeitsplätze nicht. Dateien liegen in Microsoft 365, Fachanwendungen und Datenbanken bei Bedarf auf einem Cloud-Server für Ihre Fachsoftware. Im Büro bleiben meist nur Internet-Router, Drucker und Scanner – die binden wir an und betreuen sie mit.

Arbeiten, wo Sie gerade sind

Im Erstgespräch klären wir, welcher Cloud-Arbeitsplatz zu Ihrem Betrieb passt und was er im Monat kostet. Danach erhalten Sie ein Angebot – und testen die Lösung an einem Pilot-Arbeitsplatz im Alltag, bevor alle umziehen.

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Termine im Blick

Diese Fristen betreffen Windows-10-PCs und Terminalserver – und damit viele Büros, Praxen und Kanzleien:

DatumThemaBedeutung für Sie
seit 14.10.2025Microsoft-365-Apps auf Windows Server 2016 und 2019 ohne SupportOffice auf alten Terminalservern bekommt nur noch Sicherheitsupdates.
seit 27.03.2026Remotedesktop-Client (MSI) für Windows ohne SupportFür Cloud-PCs und virtuelle Desktops die Windows App nutzen – wir stellen das bei der Einrichtung um.
13.10.2026Windows 10: erstes Jahr der kostenpflichtigen Sicherheitsupdates (ESU) endetDas zweite Jahr kostet doppelt so viel. Umstieg auf Windows 11 oder Cloud-Arbeitsplatz planen.
13.10.2026Windows Server 2022 verlässt den regulären SupportMicrosoft-365-Apps auf Server 2022 bekommen danach nur noch Sicherheitsupdates.
12.01.2027Windows Server 2016: Ende des erweiterten SupportsTerminalserver rechtzeitig ablösen.
10.10.2028Letzte Sicherheitsupdates für Microsoft-365-Apps auf Windows 10 und Windows Server 2016, 2019 und 2022Spätestens dann umgestellt sein.
Stand: Oktober 2026. Quelle: Microsoft.