Cloud-Server für Unternehmen

Cloud-Server für Unternehmen: Wir holen den Server von Betrieben, Praxen und Kanzleien in Koblenz und Umgebung ins Rechenzentrum – bei IONOS, in Microsoft Azure oder auf eigenen Servern im Rechenzentrum. Wir planen den Umzug, richten Dateiablage, Fachanwendungen und Datenbanken ein und betreuen Ihren Cloud-Server danach mit Updates, Überwachung und Datensicherung. Persönlich und verständlich erklärt.

Unsere Leistungen rund um Ihren Cloud-Server

Jede Leistung können Sie einzeln beauftragen – vom Umzug bis zur laufenden Betreuung zum festen Monatspreis.

  • Die passende Plattform

    IONOS, Microsoft Azure oder eigene Server im Rechenzentrum: Wir wählen, was zu Ihrer Software, Ihrem Datenschutz und Ihrem Budget passt – bei IONOS und Azure auf Wunsch mit Rechenzentrum in Deutschland.

  • Windows Server in der Cloud

    Aktueller Windows Server mit Dateiablage, Benutzern und Rechten. Warenwirtschaft, Kanzlei- oder Praxissoftware läuft direkt neben ihrer Datenbank – die Freigabe klären wir mit Ihrem Softwarehaus.

  • Betrieb & Überwachung

    Updates, Überwachung von Leistung und Speicher, Virenschutz und schnelle Hilfe per Fernwartung – mit festem Ansprechpartner, bei Bedarf auch vor Ort.

  • Datensicherung außer Haus

    Wir sichern Ihren Cloud-Server zusätzlich an einem getrennten Ort, überwachen jede Sicherung und testen die Wiederherstellung. Denn auch in der Cloud bleiben Sie für Ihre Daten verantwortlich.

  • Arbeitsplätze gleich mit

    Soll Ihr Team ganz in der Cloud arbeiten? Mit Windows 365 oder Azure Virtual Desktop laufen auch die Windows-Arbeitsplätze im Rechenzentrum – erreichbar aus Büro, Homeoffice und unterwegs.

Cloud-Server anfragen0261 960 963 97Erst selbst prüfen: Wegweiser in 2 Minuten

Vor jedem Auftrag erhalten Sie ein Angebot mit Preisen für Umzug und Betreuung – sie richten sich nach Größe, Plattform und Umfang.

Server auslagern: Warum Betriebe in die Cloud umziehen

Dazu kommt ein fester Termin: Am 12. Januar 2027 endet der Support für Windows Server 2016. Wer ohnehin neue Hardware und Lizenzen bräuchte, sollte durchrechnen, ob er stattdessen einen Cloud-Server mieten kann. Ehrlich gerechnet: Günstiger ist die Cloud nicht automatisch – bei 64 Prozent der Cloud-Nutzer sind die Betriebskosten 2025 gestiegen (Bitkom). Deshalb vergleichen wir vorher beide Wege. Alle Fristen für Server, Datenbanken und Exchange finden Sie unter Netzwerk & Server.

Eigener Server oder Cloud-Server? Der Wegweiser

Sieben Fragen, zwei Minuten – danach wissen Sie, ob ein Cloud-Server, ein Server im Büro oder eine Mischung aus beidem am besten zu Ihrem Betrieb passt.

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser – es wird nichts gesendet oder gespeichert.

7 Fragen

  1. Ist Ihr Server älter als fünf Jahre – oder läuft er noch mit Windows Server 2016 oder älter?
  2. Arbeitet Ihr Team im Homeoffice, unterwegs oder an mehreren Standorten mit denselben Daten und Programmen?
  3. Ist Ihre Internetleitung stabil – mit mindestens 1 Mbit/s im Up- und Download je Person, die gleichzeitig arbeitet?
  4. Hängen Programme an Geräten im Büro – etwa Röntgen, Maschinen, große Scans oder CAD-Daten?
  5. Hat Ihr Softwarehersteller den Betrieb im Rechenzentrum oder auf einem Terminalserver freigegeben?
  6. Steht Ihr Server im Büro, im Abstellraum oder im Keller – ohne Klimaanlage, Notstrom und Zutrittsschutz?
  7. Verarbeiten Sie Patientendaten oder Mandantengeheimnisse?

Die Empfehlung ist eine erste Orientierung – sie ersetzt keine Beratung. Richtwert Internetleitung: Microsoft misst je Remotedesktop-Sitzung mit Word im Standardmodus 100 bis 150 kbit/s, mit bildreichen Webseiten je nach Übertragungsmodus rund 1 bis 6,5 Mbit/s (Quelle: Microsoft). Für Büroarbeit rechnen wir mit mindestens 1 Mbit/s je Person. Wer viel mit Bildern, Videos oder Webseiten arbeitet, braucht mehr – das prüfen wir vor dem Umzug.

Mögliche Empfehlungen

  • Ihre Fachsoftware bleibt vorerst im Büro Ohne Freigabe des Herstellers ziehen wir Ihre Fachsoftware nicht ins Rechenzentrum. Wir fragen bei Ihrem Softwarehaus nach, ob eine Freigabe oder eine Cloud-Variante möglich ist. Bis dahin läuft die Anwendung am besten auf einem aktuellen Server im Büro – mit Überwachung und Datensicherung außer Haus.
  • Erst die Internetleitung, dann der Cloud-Server Mit einem Cloud-Server arbeitet Ihr Team über die Internetleitung. Sie muss stabil sein und Reserve für alle haben, die gleichzeitig arbeiten. Wir messen Ihren Anschluss und sagen Ihnen, welche Leitung Sie brauchen – bis sie reicht, ist ein Server im Büro die bessere Wahl.
  • Ein Cloud-Server passt gut zu Ihnen Sie sparen die nächste Server-Anschaffung, Ihr Team erreicht Daten und Programme von überall, und Updates, Überwachung und Datensicherung übernehmen wir. Im Erstgespräch rechnen wir Ihre Kosten gegen einen neuen Server im Büro.
  • Hybrid: Cloud-Server plus kleines Gerät vor Ort Programme, Datenbank und Freigaben ziehen ins Rechenzentrum. Was an Spezialgeräten hängt oder viel Bandbreite braucht, bleibt auf einem kleinen Server im Büro. Die Aufteilung planen wir mit Ihnen.
  • Ein Server vor Ort kann für Sie sinnvoller sein Ihre Antworten sprechen eher für einen Server im Büro – oder es sind noch Fragen offen. Auch den setzen wir um: mit aktuellem Windows Server, Überwachung und Datensicherung außer Haus. Im Erstgespräch vergleichen wir beide Wege.

Was auf den Cloud-Server gehört – und was nicht

Ein Cloud-Server ersetzt den Server im Büro. Nicht jedes Programm und jede Datei gehört aber darauf – so teilen wir auf:

Was Sie heute habenWohin damitWarum
Warenwirtschaft, Kanzlei- oder Praxissoftware mit DatenbankCloud-ServerProgramm und Datenbank laufen zusammen im Rechenzentrum, Ihr Team arbeitet per Remotedesktop. Dafür reicht meist eine normale Internetleitung.
Dateiablage, Benutzer und RechteCloud-Server oder Microsoft 365Greift Fachsoftware auf die Dateien zu, gehören sie auf den Server. Reine Dokumente passen oft besser in OneDrive und SharePoint.
E-Mail-Server (Exchange)Microsoft 365Für Exchange Server 2016 und 2019 endet das Update-Programm im Oktober 2026. Wir ziehen Ihre Postfächer in Microsoft 365 um – nicht auf den Cloud-Server.
Windows-ArbeitsplätzeCloud-ArbeitsplätzeMit Windows 365 oder Azure Virtual Desktop läuft der ganze Desktop im Rechenzentrum – ein eigenes Angebot, das gut zum Cloud-Server passt.
Röntgen, Maschinen, große Scans und CAD-DatenVor Ort (Hybrid)Spezialgeräte und große Datenmengen bleiben auf einem kleinen Server im Büro, der mit dem Cloud-Server verbunden ist.
DatensicherungGetrennt vom Server, außer HausEine Kopie auf derselben Plattform ersetzt keine getrennte Sicherung. Mehr zur Cloud-Datensicherung.
Die genaue Aufteilung klären wir in der Bestandsaufnahme.

Drei Plattformen für Ihren Cloud-Server

Wir sind nicht auf einen Anbieter festgelegt, sondern wählen die Plattform nach Ihrer Software, Ihren Anforderungen an den Datenschutz und Ihrem Budget. Das unterscheidet sie:

PlattformDas zeichnet sie ausPasst gut für
IONOSAnbieter aus Deutschland. Rechenzentrum in Deutschland wählbar, in der IONOS Cloud etwa Frankfurt am Main oder Berlin. Für ausgewählte Dienste der IONOS Cloud (u.\u{00A0}a. Compute Engine) gibt es ein C5-Testat (Typ 1, Mai 2026) und ein ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz – welche Nachweise für Ihren Server gelten, nennen wir Ihnen im Angebot.Betriebe, die einen Anbieter aus Deutschland und einen Server mit fest zugesicherter Leistung wünschen.
Microsoft AzureRegion Germany West Central in Frankfurt am Main wählbar, mit drei Verfügbarkeitszonen. Azure hat ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Abrechnung nach Verbrauch oder mit Reservierung für ein oder drei Jahre.Betriebe, die mit Microsoft 365 arbeiten, die Leistung flexibel anpassen oder später Arbeitsplätze mit Azure Virtual Desktop dazunehmen möchten.
Eigene Server im RechenzentrumServer, die wir selbst in einem Rechenzentrum betreiben. Standort, Betreiber und dessen Zertifikate nennen wir Ihnen, bevor Sie sich entscheiden.Betriebe, die Server und Betreuung von einem einzigen Vertragspartner möchten.
Stand: Oktober 2026. Quellen: IONOS, Microsoft.

Ihre Daten bleiben geschützt

Wir greifen nur nach Ihrer Freigabe auf Ihren Server zu – verschlüsselt und protokolliert. Mit Ihnen schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO. Zertifikate und Testate der Anbieter legen wir Ihnen offen – sie gelten für deren Plattform, nicht für uns als Dienstleister.

So läuft Ihr Umzug in die Cloud

  1. Erstgespräch

    Wir klären, was auf Ihrem Server läuft und ob die Cloud zu Ihrem Betrieb passt – am Telefon, per Video oder bei Ihnen.

    erster Schritt
  2. Analyse und Angebot

    Wir nehmen Freigaben, Programme, Lizenzen und Internetleitung auf. Sie erhalten eine Plattform-Empfehlung, einen Kostenvergleich mit einem neuen Server im Büro und den Preis für den Umzug.

    Preis vorher bekannt
  3. Einrichtung und Probelauf

    Wir richten Cloud-Server, Zugang und Datensicherung ein und testen Ihre Fachanwendung mit einer Kopie Ihrer Daten – abgestimmt mit Ihrem Softwarehaus.

    mit Datenkopie
  4. Umzug und Betreuung

    Die Umstellung legen wir außerhalb Ihrer Arbeitszeit, damit Ihr Betrieb möglichst ungestört weiterläuft. Danach kümmern wir uns um Updates, Überwachung und Datensicherung.

    persönlich
Cloud-Server anfragen0261 960 963 97

Für wen sich ein Cloud-Server lohnt

  • Der Server ist in die Jahre gekommen

    Steht ohnehin neue Hardware oder ein neuer Windows Server an, ziehen Sie gleich in die Cloud – mit Windows Server 2025, der Sicherheitsupdates bis November 2034 bekommt.

  • Homeoffice und mehrere Standorte

    Alle arbeiten mit denselben Daten und Programmen – im Büro, zu Hause oder in der Filiale, über einen verschlüsselten Zugang.

  • Kanzleien und Steuerbüros

    Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheit. Die Verpflichtung in Textform, die § 43e BRAO und § 62a StBerG von Ihnen verlangen, unterschreiben wir – und Sie wissen, wo Ihre Daten liegen.

  • Arzt- und Zahnarztpraxen

    Für Patientendaten in der Cloud verlangt § 393 SGB V unter anderem ein aktuelles C5-Testat des Anbieters. Wir zeigen Ihnen, welche Plattform welche Nachweise mitbringt, und stellen die Unterlagen bereit – für Patientendaten nutzen wir nur Plattformen mit Nachweis.

  • Handwerk und Handel

    Auftrags- und Warenwirtschaft laufen zentral im Rechenzentrum – erreichbar im Büro, im Lager und auf der Baustelle.

  • Wachsen ohne Neukauf

    Mehr Leistung oder Speicher, wenn Sie wachsen – ohne neue Hardware und ohne Umbau im Büro.

Cloud-Server Koblenz und Umgebung: Ihr Ansprechpartner vor Ort

Ihr Server steht im Rechenzentrum, Ihr Ansprechpartner in Koblenz: Artur Hipke, Inhaber von Dare Solutions, betreut Betriebe in Koblenz und Umgebung seit 2011 – per Fernwartung und vor Ort, wo es zählt: am Umzugstag, bei Druckern und Scannern und an Ihren Arbeitsplätzen. Statt einer Hotline mit wechselnden Gesprächspartnern sprechen Sie mit jemandem, der Ihre IT kennt.

Passend dazu: alle Cloud-Lösungen im Überblick und die Firewall in der Cloud für Ihre Rechner und Windows-Server.

Häufige Fragen zum Cloud-Server

Was ist ein Cloud-Server – und was unterscheidet ihn von Microsoft 365?

Ein Cloud-Server ist ein Windows-Server, der nicht in Ihrem Büro steht, sondern in einem Rechenzentrum läuft – meist als virtueller Server. Darauf laufen Programme, Datenbanken und Freigaben wie bisher. Microsoft 365 übernimmt E-Mail, Office und die Ablage von Dokumenten, aber keine Warenwirtschaft, Kanzlei- oder Praxissoftware mit eigener Datenbank. Oft ist die Kombination sinnvoll: E-Mail und Dokumente in Microsoft 365, Fachanwendungen auf dem Cloud-Server.

Wo stehen unsere Daten?

Bei IONOS und in Microsoft Azure wählen wir auf Wunsch ein Rechenzentrum in Deutschland, etwa in Frankfurt am Main. Für unsere eigenen Server im Rechenzentrum nennen wir Ihnen Standort und Betreiber vorab. Sie wissen also, bevor Sie etwas beauftragen, wo Ihr Server läuft. Für die Buchhaltung gilt: Elektronische Bücher dürfen ohne Genehmigung in der EU geführt werden, solange das Finanzamt vollen Datenzugriff hat (§ 146 AO).

Was kostet ein Cloud-Server?

Das hängt von Größe, Zahl der Benutzer, Programmen und Plattform ab. Laufend zahlen Sie für Server, Lizenzen und Datensicherung, die Betreuung gibt es zum festen Monatspreis; den Umzug beauftragen Sie einmalig. Alle Beträge nennen wir Ihnen, bevor Sie etwas beauftragen – und rechnen dagegen, was ein neuer Server im Büro mit Lizenzen, Sicherung und Wartung kosten würde.

Reicht unsere Internetleitung – und wird das nicht langsam?

Für Büroarbeit per Remotedesktop braucht es wenig: Microsoft misst im Standardmodus mit Word rund 100 bis 150 kbit/s je Sitzung (Microsoft). Wichtiger sind eine stabile Leitung und genug Reserve für alle, die gleichzeitig arbeiten. Damit Programme schnell bleiben, laufen sie im Rechenzentrum direkt neben ihrer Datenbank – über das Internet geht im Wesentlichen nur das Bild. Programme, die vom Büro-PC aus direkt auf eine entfernte Datenbank zugreifen, wären dagegen spürbar langsamer. Das prüfen wir im Probelauf, bevor Sie umziehen.

Was passiert, wenn das Internet ausfällt?

Dann kommt Ihr Büro nicht an den Server. Deshalb planen wir eine Ersatzverbindung ein, etwa über Mobilfunk, und legen fest, wie Sie übergangsweise weiterarbeiten. Wie wichtig das ist, zeigt eine Umfrage: Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) müsste bei einem Cloud-Ausfall über kurz oder lang den Betrieb einstellen (Bitkom 2026). Der Vorteil der Cloud: Fällt nur die Leitung im Büro aus, arbeiten Homeoffice und andere Standorte weiter.

Läuft unsere Fachsoftware auf einem Cloud-Server?

In vielen Fällen ja. Entscheidend sind die Vorgaben des Herstellers: Manche Programme brauchen einen Terminalserver, einen Lizenz-Dongle oder eine bestimmte Windows-Version. Wir klären das vorab mit Ihrem Softwarehaus und testen mit einer Kopie Ihrer Daten, bevor wir umziehen. Gibt der Hersteller den Betrieb im Rechenzentrum nicht frei, sagen wir Ihnen das offen – dann bleibt die Anwendung vor Ort, oder Sie wechseln auf die Cloud-Variante des Herstellers, falls es eine gibt.

Wie wird der Datenschutz eingehalten – auch in Kanzleien und Praxen?

Mit Ihnen schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO. Den Standort des Rechenzentrums kennen Sie vorher, den Zugang sichern wir verschlüsselt und – wo möglich – mit Mehr-Faktor-Anmeldung. Kanzleien und Steuerbüros müssen ihre Dienstleister in Textform zur Verschwiegenheit verpflichten (§ 43e BRAO, § 62a StBerG) – diese Verpflichtung unterschreiben wir. Für Arzt- und Zahnarztpraxen verlangt § 393 SGB V bei Gesundheitsdaten in der Cloud unter anderem ein aktuelles C5-Testat des Anbieters (in der Regel Typ 2) oder einen gleichwertigen Nachweis. Microsoft Azure hat ein C5-Testat (zuletzt im Prüfbericht zum 31.03.2025). Für ausgewählte Dienste der IONOS Cloud gibt es ein C5-Testat Typ 1 – das genügt nach § 393 SGB V nur für neu eingeführte Systeme in den ersten 18 Monaten. Unsere eigenen Server im Rechenzentrum haben kein C5-Testat; für Patientendaten kommen sie deshalb nicht in Frage. Ob ein Nachweis für Ihre Praxis genügt, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten – die Unterlagen stellen wir Ihnen bereit.

Können wir unseren alten Server einfach in die Cloud kopieren?

Technisch geht das meist – sinnvoll ist es nicht immer. Läuft der Server noch mit Windows Server 2016, endet am 12. Januar 2027 der Support. Verlängerte Sicherheitsupdates (ESU) gibt es danach nur mit Software Assurance oder Abo-Lizenz und – außerhalb von Azure – gegen Gebühr; für Server-Lizenzen, die man beim Hoster mietet (SPLA), gibt es sie gar nicht (Microsoft). In diesem Fall ziehen wir Daten und Programme auf einen neuen Cloud-Server mit Windows Server 2025 um, der Sicherheitsupdates bis November 2034 bekommt. Welche Fristen für andere Server und Datenbanken gelten, steht unter Netzwerk & Server.

Können wir später wechseln oder zurück ins Büro?

Ja. Dateien und Datenbanken auf Ihrem Cloud-Server sind Ihre Daten und lassen sich exportieren – zu einem anderen Anbieter oder zurück auf einen Server im Büro. Zusätzlich stärkt das EU-Datengesetz (Data Act) Kunden von Cloud-Diensten: Die Kündigungsfrist für einen Wechsel beträgt höchstens zwei Monate, und ab dem 12. Januar 2027 dürfen Anbieter dafür grundsätzlich keine Wechselentgelte mehr verlangen – Ausnahmen gelten etwa für individuell zugeschnittene Dienste und Testversionen (Stand: Oktober 2026). Mindestlaufzeiten und laufende Entgelte bleiben davon unberührt.

Brauchen wir dann noch eine Datensicherung?

Ja. Die Technik im Rechenzentrum hilft vor allem bei Hardware-Defekten – nicht bei versehentlichem Löschen, Fehlern oder Verschlüsselung durch Angreifer. Microsoft schreibt selbst: Für Ihre Daten bleiben Sie bei jeder Form von Cloud verantwortlich (Microsoft). Wir sichern Ihren Cloud-Server deshalb zusätzlich an einem getrennten Ort und testen die Wiederherstellung – mehr dazu unter Cloud-Datensicherung.

Ihr Server – ohne Serverschrank im Büro

Im Erstgespräch klären wir, ob Ihr Server in die Cloud passt, welche Plattform sich eignet und was Umzug und Betreuung kosten – bevor Sie etwas beauftragen.

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